11en-Sitzung 2013


Auch die zweite 11en-Sitzung war wieder ein voller Erfolg. Ein bunter Mix aus getanzter und gesungener Fastnacht begeisterte das närrische Auditorium ebenso wie die zahlreichen Redner. Zum diesjährigen Motto "Die 11en feiern riesengroß - im Himmel ist die Hölle los" passte nicht nur das Bühnenbild. Nein - auch unser Sitzungspräsident Stefan Metzger kleidete sich dem Anlass entsprechend und begrüßte um 19:33 Uhr das Publikum als Mischwesen - halb Engel, halb Teufel. Seine Erleuchtung brachte ihm eine alte Stehlampe,                                                         die ihn auf der Galerie zum himmlichen Höhenflug                                                           unterstützte.

Den Einmarsch des Elfenrats umrahmten musikalisch die Schwarzbachtrommler.

Als erste Rednerin auf unserer närrischen Bühne sorgte unsere Aktive Monika Zentgraf als Quotenfeuerwehrfrau für die ersten Lacher des Abends. Sie berichtete von ihrem Plan wie sie zu Hause nun das Kommando übernehmen will.

Das Prinzenpaar der Kreissparkasse Prinzessin Claudia und Prinz Karl-Norbert sowie Prinzessin Tanja und Prinz Bastian vom Astheimer Carnevals Ausschuss überbrachten ihre närrischen Grüße.

Zum ersten Mal sang der 11en-Chor auf der närrischen Bühne. Bernd "Hacko" Becker dichtete Thomas Negers "Im Schatten des Doms" um und der ganze Saal sang mit: "Wir alle leben im Schatten der Kersch und de Küster-Schorsch singt uns ein Halleluja..." Zu                                                                           "Superjeile Zick", ursprünglich von Brings kreierte er                                                         "Mir soin aus Trewwer, aus Trewwer, dem Supergeile                                                         Ort. Bei uns gehn die Leit on de Feste aach noch fort..."

Traditionellen Gardetanz präsentierte die mittlere Garde des ACA.

Charmant berichteten Monika Zentgraf und Hans Peter von ihrer gemeinsamen Safaritour.

Passend dazu zeigte die große Garde vom AcA ihren wilden Schautanz bevor zur Pause die Bar ihre Pforten öffnete.

Als Meenzer Gigolo eroberte Stefan Orff die Herzen der Närrinnen im Saal. Auch das männliche Publikum konnte sich das Lachen nicht verkneifen als Stefan zu strippen begann und zeigte welchen Lösungsvorschlag er für richtig hält um beim Singen eines Songs des Künstlers Prince die                                                           hohen Töne zu treffen.

Solotänzerin Sonja Kühnl von der NCG präsentierte ihren Gardetanz auf Bundesliganiveau.

"Die Mädscher sind so heiß wie die Fleischworsch aus'm Topf, ein jeder Mann hier weiß mer kriegt sie net mehr aus Kopf..." sangen die Fleischworschtathlete. David Geis und Benjamin Scholian brachten mit ihren selbstgedichteten Liedern nach herrlich Meenzer Art                                                        den Saal wieder einmal zum Brodeln.

Zum allerersten Mal auf unseren närrischen Brettern standen Gerald Claus und Stefan Metzger als Redner. Als Batman, der leider nur sein Superman-Kostüm im Schrank gefunden hatte philosophierte Gerald darüber wer wohl den Text "Ritz am boa" erfunden hatte und kam zum Entschluss, dass der Erfinder entweder

betrunken sein musste oder Ernie von der Sesamstraße.

Zusammen mit Stefan, der immernoch als Mischwesen

argierte zogen die beiden mit gekonntem Witz über die

Frauenwelt und so manch andere Unannehmlichkeiten her.

Die Dienheimer Muttis zeigten "Viva Espana" als Schautanz.

Adelheit Heinz berichtete wieder lustige Alltagsgeschehnisse, die ihr das Leben erschweren.

Den tänzerischen Höhepunkt der Sitzung stellte das Männerballet dar und zeigte gekonnt, dass es auch im Himmel recht sündig zugeht. Zu "Hells Bells" marschierten der Tod mit einer furchterregenden Sense gefolgt von vier schaurigen Teufeln ein. Fünf                                                             fröhliche Engel eroberten zu "An Angel" die Bühne und                                                    vertrieben kurzerhand den Tod, der sich allerdings                                                            heftig wehrte. "Gott weiß, ich will kein Engel                                                                            sein..."führte zu einer gemeinsamen "sündigen"                                                                    Tanzleistung und die 11en zeigten ihre Interprätation                                                        zu DJ Ötzis "7 Sünden". Das Publikum tobte und die                                                            Zugabe folgte promt.

Als letzter Programmpunkt sorgten die Waldorfer Scherzbuben für Stimmung im Saal und luden zum großen Finale mit allen Aktiven des Abends ein.

Bis in die frühen Morgenstunden tanzten und feierten die Närrinnen und Narrherlesen im Eigenheim, musikalisch bekeleitet von Michael Gerster.